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Muskeln aufbauen

Die 4 grössten Sixpack-Mythen

Wie bekommt man einen Sixpack? Eine Frage, die sich wohl fast jeder Mann in Laufe seines Lebens stellt. Doch die Durchführung ist nicht so einfach wie es sich anhört, denn es gibt einige Mythen, welche sich um das Thema „Sixpack“ ranken.

Mythos: Tägliches Training und viele Bauchmuskelübungen

Immer wieder hört man von Personen, die Tag für Tag ihren Bauch trainieren, um so schnell wie möglich ein positives Ergebnis hervor zubringen. Doch was die meisten Männer nicht wissen ist, die Muskeln durchlaufen ihre Wachstumsphase nicht während des Fitnesstrainings, sondern in der Ruhephase zwischen zwei Workouts bzw. Erholungsphasen. Wenn man jeden Tag ein Training absolviert, bekommt die Muskulatur keine Zeit zum regenerieren, und die äußere Krafteinwirkung, welche man während der Übungen gesetzt hat, hat keine Zeit sich in Wachstum umzusetzen.

Auch die Hoffnung, welcher viele Männer unterliegen, dass sie durch viele Bauchmuskelübungen gezielt Bauchfett verbrennen, ist ein absoluter Mythos. Der Mensch hat definitiv keinen Einfluss darauf, an welcher Stelle des Körpers Fett gespeichert wird, noch wo der Organismus es wieder verbrennt. Bei einem perfekt durchgeführten Sixpack Training werden die Bauchmuskel zwar optimal gekräftigt, aber die Fettschicht vor den Muskeln muss über eine gesunde Ernährung und Ausdauersport abgebaut werden.

Mythos: Einzig und allein nur die Bauchmuskeln trainieren, um einen Sixpack zubekommen

Viele Männer trainieren nur ihre Bauchmuskeln, um einen tollen Sixpack zubekommen. Dies ist auf keinen Fall empfehlenswert und effektiv. Warum? Bauchmuskeln haben bedeutungsvolle Schutzfunktionen für den ganzen Körper. Diesbezüglich werden die Bauchmuskeln bei fast allen Aufbauübungen mit einbezogen, selbst wenn nicht alle Trainingseinheiten den Aufbau von Bauchmuskeln dienlich sind. Zudem sollte man seinen Körper als geschlossenes Ganzes ansehen, den man immer im Ganzen trainieren sollte. Das bedeutet auch, dass jeder Muskel einen sogenannten Gegenspieler hat. Für die Bauchmuskel ist das beispielweise die Rückenmuskulatur. Wird irgendein Körperteil beim Training vernachlässigt, entsteht ein sehr ungesundes Ungleichgewicht.

Auch unterliegt man oft dem Fehler, dass man meint, je mehr Übungen man durchführt, desto besser sieht das Endergebnis aus. Das stimmt überhaupt nicht! Es kommt nicht auf die Anzahl der Übungen an, sondern auf die Intensität. Das bedeutet, es ist wirkungsvoller mit hoher Intensität und geringer Wiederholungsanzahl vorzugehen. Wenn man die Trainingseinheit sauber und nicht übertrieben ausführt – erzielt dieser die perfektesten Ergebnisse.

Mythos: Das weibliche Geschlecht muss anders trainieren, als das männliche Geschlecht

Frauen sollten auf keinen Fall anders trainieren als Männer, weil Mann und Frau prinzipiell recht ähnlich sind. Das bedeutet, die weiblichen Bauchmuskeln sind im Aufbau keineswegs anders als die männlichen. Muskelaufbau sowie Fettverbrennung arbeiten bei Mann und Frau nach den gleichen Prinzipien. Im Fernsehen werden oftmals Geräte zur Fitness angeboten, welche aber überhaupt nicht brauchbar sind, denn der Bauchumfang bleibt wie er ist. Fitnessmodells führen den Verbraucher an der Nase herum, denn der Verbraucher sieht im Fernsehen nur durchtrainierte Körper. Doch die Wirklichkeit sieht erheblich anders aus. Es ist nicht besonders glaubwürdig, dass jemals ein Fitnessmodell aus dem Fernsehen an so einem Gerät trainiert hat und außerdem verfügen die Geräte über Nackenstützen, welche die Bauchmuskel beim Training eher entlasten.

Mythos: Ernährung

Einer der schlimmsten Fehler, welchen man machen kann, wenn man einen Sixpack bekommen möchte, ist, dass man die Ernährung komplett außer Acht lässt. Die richtige Ernährung ist das A und O für einen guten Body. Das bedeutet, wenn der Organismus nicht die richtigen Nährstoffe in der optimalen Menge zugeführt bekommt, wird der Mensch weder abnehmen noch Muskel aufbauen. Ohne eine entsprechende Ernährung wird man sein Ziel – trotz regelmäßigen Trainings – nicht erreichen. Für die Fettverbrennung ist es nicht unbedingt entscheidend, wie groß die Menge ist, sondern was man isst. Proteine sind ganz wichtige Bausteine für den menschlichen Organismus. Das bedeutet, wir bestehen zum größten Teil aus Wasser und Proteinen. Diesbezüglich ist es von großer Bedeutung, dass man den Körper durch die Ernährung mit genügend Baustoffe versorgt. Ganz besonders wenn man – um Fett abzubauen – weniger Ernährung zu sich nimmt, als dieser verbraucht. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass man genügend Proteine zu sich nimmt. Ist das nicht der Fall, beginnt der Körper damit Muskeln als Energiequelle zu verbrennen. Hat man dennoch Probleme, genügend Eiweiß mit der Ernährung aufzunehmen, kann dieser beispielsweise auf Proteinpulver zurückgreifen.

Hinweis: Qualität hat seinen Preis, und das bedeutet, dass man kein Proteinpulver im Supermarkt kaufen sollte. Man sollte auch bedenken, dass Proteinpulver ein Nahrungsergänzungsmittel ist und kein Nahrungsersatz – mehr dazu steht auch im Supplement-Guide.

Fazit

Zusammengefasst bedeutet dies, dass man drei Punkte unbedingt in Einklang bringen sollte:

  1. Ein optimaler Körperfettanteil: Erreichbar durch gesunde und abgestimmte Ernährung.
  2. Durchtrainierte Bauchmuskeln: Erreichbar durch perfektes und gut dosiertes Bauchtraining.
  3. Zudem braucht man viel Disziplin und Durchhaltevermögen, um einen Sixpack zu bekommen. Wenn man immer schön am Ball bleibt und nicht nach drei Wochen aufgibt, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.

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